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Holt das Popcorn raus,

den müsst ihr gesehen haben!

Kann man guten Gewissens als BluRay

im DVD Regal stehen haben.

 

Besser gar nicht

erst anschauen.



20.06.2018

JUManji: Willkommen im Dschungel

Teil 2 des erfolgreichen Jumanji

Es gibt wenige Fortsetzungen von denen ich gerne behaupte, dass sie besser sind als das Original! Schon als kleines Kind war ich ein großer Fan von Jumanji, damals in den Hauptrollen Robin Williams und Kirsten Dunst. Und nun, über 20 Jahre später,  sollte Teil 2 folgen - was bei mir anfangs auf wenig Begeisterung stieß. 

 

Auf dem Flug in unseren diesjährigen Urlaub, schaute ich dann aber doch mal rein - "Jumanji: Willkommen im Dschungel". Und das ist nicht gelogen: ich musste mir die meiste Zeit vom Film die Hände vor den Mund halten, um nicht das ganze Flugzeug zusammen zu grölen. Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht, beste Ablenkung wenn man wie ich unter Flugangst leidet.

 

Aber nun zur Handlung: Der Film trägt zwar den gleichen Titel "Jumanji" und ist doch ganz anders wie Teil 1. Dem heutigen Zeitalter entsprechend kommt das Ganze nun nicht mehr als Brettspiel, sondern als Konsolenspiel daher und zieht seine Charaktere in eine Fantasywelt. Gespielt wird Jumanji von Teenagern, welche als verschiedene Spielavatare im Dschungel erscheinen, mit dazu passenden Stärken und Schwächen. Ab dann heißt es sich durch verschieden schwere Level zu zocken und zum Endgegner zu gelangen. Nur wenn dieser besiegt wird, haben die Kids eine Chance aus dem Spiel zurück in ihre reale Welt zurück zukommen. Allerdings läuft die Avatarverwandlung nicht für jeden so günstig ab: aus der selbstverliebten hübschen Bethany wird dann der etwas übergewichtige Kartenleser, gespielt von Jack Black - herrlich köstlich.

 

Allein die Besetzung der Charaktere spricht für sich: Dwayne "The Rock" Johnson (bekannt aus diversen Blockbustern, z.B. "Fast & Furios" Reihe 5-8, "Baywatch"); Jack Black ("School of Rock"); Comedian Kevin Hart; Karen Gillian ("Doctor Who", "Guardians of the Galaxy") und Nick Jonas (Bandmitglied der Jonas Brothers).

 

Da uns der Film so gut gefallen hat, haben wir den ersten Teil aus dem Jahr 1995 auch gleich nochmal geschaut. Natürlich kann man beide Teile nicht miteinander vergleichen, jeder steht für einen eigenen klasse Film. Und doch sind uns sehr viele Kleinigkeiten aufgefallen, auf die die Fortsetzung zum Original Bezug nimmt: das Spiel wird wieder an einem Strand gefunden (in Teil 1 am Ende); das Haus im Dschungel in dem der Pilot lebt, wurde von Alan Parrish (im Original Robin Williams) gebaut und natürlich durfte auch die Stampede (Tier Herde in Panik) nicht fehlen.

Fazit: Die Einflüsse der neuen virtuellen Spielewelt, zusammen mit viel Action und einer großen Portion Humor machen aus diesem Movie einen wirklich sehenswerten Blockbuster! Unbedingt anschauen und herausfinden was mit Kuchen alles passieren kann ;)



07.05.2017

Guardians of The galaxy vol. 2

Hüter mit Herz

Guardians of the Galaxy Vol. 2 hat nicht nur einen ziemlich langen Filmtitel, sondern ist auch eine sehr gute Fortsetzung. Während viele Filme in ihren Fortsetzungen auf mehr Explosionen setzen, bietet Guardians 2 mehr Charakterentwicklung und mehr Herz. Genauso wie der erste Teil, bleiben die Ideen abgedreht und polarisierend. Wer den ersten Teil nicht mochte, wird also auch hier nicht glücklich werden.

 

Guardians 2 beginnt mit einem explosivem Spektakel. Nur sieht man davon nicht viel, da der Fokus auf dem tanzenden Baby Groot liegt. Es gibt keine Action, nur der Action willen. Alle Szenen dienen entweder der eigenwilligen Comedy oder weil sie für die Entwicklung eines Charakters wichtig sind. Wenn Nebula und Gamora sich prügeln, dann weil sie ihre sehr besondere Geschwisterliebe austragen.

 

Genau das macht den Film als Fortsetzung so gut. Während sich Guardians 1 nur um Peter drehte, öffnet der zweite Teil die Bühne für alle Hüter der Galaxie. Außer Drax, der hat einfach die besten Sprüche.

 

Durch diesen Fokus auf die Entwicklung der Charaktere ist der finale Kampf nicht nur bombastisch, sondern auch emotional geladen und besser als im Vorgänger. Dafür hat Vol. 1 ein flotteres und kurzweiligeres Erzähltempo.

Fazit: In der Summe wiegt der finale Kampf und das emotionale Ende so stark, dass ich Guardians of the Galaxy Vol. 2 genauso gut finde wie den ersten Teil. 3 von 3 Punkten, unbedingt anschauen!